Samstag, 1. Juli 2017

Über Nedara

Als ich Nedara zum erstenmal "betrat", war mir keineswegs klar, in einer komplett anderen Welt gelandet zu sein. Nichts deutete darauf hin. Ich sah ohnehin wenig davon, denn ich fand mich in einer kleinen Zelle wieder, in der ich darauf wartete, einer vergnügungsüchtigen Volksmasse zum Fraß vorgeworfen zu werden. Es kam anders, doch auch dann sah ich nichts, ausser einer ziemlich ramponierten Stadt... Babylon. Erst als ich meinen Fuß auf Sub Lupina setzte, den Wolfs-Distrikt, bekam ich eine Ahnung von der Schönheit dieses Landes.
Hier also ein paar nüchterne Fakten über Nedara, die ich der "Hawksverse" Sektion der Webseite meiner Biographen entnommen habe.

Begriff

Der Begriff Nedara, abgeleitet von den Neddarim Begriffen "Terraris Nedaris‚ besiedeltes Land", ist geographisch mehrdeutig: zum einen ist es die Kurzbezeichnung für eines der flächenmäßig grössten Simulacren des Licht Universums, desweiteren ist es angelehnt an den Namen des Urclusters: Neddarim. In der alten Sprache der prähistorischen Rahvâjasî wird der zentrale Bereich der Landmasse auch Senjâtha genannt.

Lage und Ausdehnung

Das Nedara Simulacron liegt im Nullsektor des erforschten Broadspace und damit im Zentrum des kartographierten Bereichs. Inwiefern dies tatsächlich dem Zentrum des Broadspace entspricht, kann derzeit nicht beantwortet werden, da die vollständige Ausdehnung des Raumes unbekannt ist. Die zentrale Lage ist daher willkürlich, und erklärt sich lediglich historisch. Nach gegenwärtigem Stand der Forschung wird davon ausgegangen, dass jegliches intelligente Leben im Nedara Simulacron seinen Ursprung hat, und daher die erste Messung von dort ausging. Aus diesem Grund ist die Zuweisung des Nullsektors rein mathematisch und hypothetisch.
Die Landmasse Nedaras umfasst den Hauptkontinent, sowie die Inseln Sub Lupina, Shrouded Isle und Lost Liberty, sowie die rikasische Inselgruppe im SS des Okeanos.

Geographie

Nedara entstand vor ca. 20.000 Jahren im Zentrum des bekannten Broadspace. Es besteht aus einer zentralen Landmasse inmitten eines hochtoxischen Ozeans. Die moderne ozeanografische Forschung konnte unter Einsatz von CCE-beständigen Sonden herausfinden, daß die Landmasse einst ein perfektes Hexagon mit einer Kantenlänge von exakt 3.500 km gewesen sein musste. Dies ergab eine Gesamtfläche von 31.826433.59 km2 Durch die Erosion an den Kanten reduzierte sich diese Fläche auf mittlerweile knapp 26 Mio. km2.

Die grösste Entfernung in der Diagonale beträgt 5.800 km, der Umfang ca. 18.000 km. Insgesamt entspricht das in Etwa der Grösse der ehemaligen UDSSR zuzüglich Europa.

Regionen (geographisch)

Nedara untereilt sich in unterschiedlichste Regionen mit stark kontrastierenden Landschaftstypen. Im Norden (MR) erstreckt sich die zerklüftete Fjordartige Mondküste. Hier hat der Ansturm der CCE am stärksten gewütet. Das poröse Gestein der Nordküste bot den toxischen Wellen den geringsten Widerstand. Das dahinter liegende Land ist karstig, spärlich von Flechten und Moosen bewachsen und kaum nutzbar.

Südöstlich erstreckt sich die grösste Wüste Nedaras, von den Wastelands abgesehen: Tharnholm, die noch weiter südlich stark ansteigt und zum Haikantori Plateau wird. Hier ist die Vegetation zwar dünn, aber vorhanden. Unmittelbar darauf erhebt sich die zentrale Hochgebirgsregion, das Tamnir Gebirge mit Gipfelhöhen von bis zu 10.000 Metern. Wiederum südlich davon, recht exakt im Zentrum von Nedara bedeckt dann das Giafaron Meer mit 420.000 km2 die gesamte Hochebene von Tamnir. Das Wasser ist zwar salzig, aber nicht toxisch und stellt das wichtigste Wasserreservoir von Nedara dar. Die Grösse des Giafaron entspricht dem Schwarzen Meer.

Östlich des Giafaron Meeres erstreckt sich das Tamnir Waldland, einer äusserst fruchtbaren Region, und noch weiter westlich folgen die Marschlande der Sempai. Südlich der Tamnir Waldlande wird das Klima heisser und feuchter, folglich verändert sich die Vegetation. Hier liegt der tropische Sannozama Dschungel.

Westlich wird der Dschungel vom Peregrin Plateau begrenzt, einer fruchtbaren Hochebene, die wiederum in die Pergrin Ebene mündet. Umrandet wird diese dicht besiedelte Region von einigen Mittelgebirgen, die ebenso stark bewohnt und bebaut sind. Noch weiter im Westen befindet sich eine Region von der Grösse Englands, die stark bewaldet ist. Das Waldgebiet erstreckt sich noch weiter östlich bis Sheol, um dann wieder in Mittelgebirgen zu münden.

Eine Besonderheit sind die Wastelands. Sie erstrecken sich von der Westküste fast bis zum Giafaron Meer und umfassen ungefähr eine Fläche von der Grösse Frankreichs. Trotz des verhältnismässig milden Klimas wächst hier nichts, die gesamte Ebene scheint vergiftet. Vor 2000 Jahren hiess dieses Gebiet Onkorika und war die Kornkammer Nedaras. Die Verwüstung wird auf den Kampf gegen Caine zurückgeführt.

Seen und Flüsse

Süsswasser ist auch in Nedara von entscheidender Bedeutung, und dies sogar im höheren Maße, als dies in der Carbonwelt der Fall ist, da der Ozean kaum als Wasserreservoir genutzt werden kann. Infolgedessen war die Gebietshoheit über Flüsse und Seen stets von Konflikten gesäumt.
Das grösste Gewässer ist zweifellos das Giafaron Meer im Zentrum des Kontinents. Von hier fließen einige sehr grosse Flüsse ab, denn das Giafaron Meer liegt in 1000 Metern Höhe. Nördlich wird es vom Tamnir Gebirge begrenzt, aus welchem ebenfalls einige grosse Flüsse entspringen.

Grösste Seen:
Lake Eterni, im Aeternus Zentralgebiet, mit 19.230 km2 so gross wie der Ontariosee. Yutaka Lake, im östlichen Sempai Gebiet, mit 18200 km2 etwa so gross wie der Ladoga See in Russland. Lake Ember, im Königswald, auch Babylon See genannt, mit 8.150 km2 etwa so gross wie der Titicaca See in Peru.

Mittlere Seen:
Major Pond bei Petronas (Aeternus), etwa so gross wie der Bodensee in Deutschland, Orochi See in Süd-Sempai (sehr flach, stellenweise nur wenige Meter tief) sowie der Macellum Moorsee, ebenfalls extrem flach und morastig.

Flüsse:
Yutaka River, entspringt im südlichen Pahada, fliesst in Windungen durch die nördlichen Tamnir Woodlands, ergiesst sich in mehreren grossen Wasserfällen bei Yutaka Falls in den Yutaka Lake und fliesst von dort als gewaltiger Strom mit mehr als 2 km Breite durch das nördliche Sempai Gebiet bis zum Tianying Delta. Peregrinas, führt vom Giarafon Meer nach Süden in den Lake Eterni. Gornaya River, führt vom Giafaron Meer nördlich in den Macellum Moorsee. Orochi River, fliesst vom Giafaron Meer nach Südosten über Kohai. Ojacali River, entspringt im Tamnir Gebirge und fliesst östlich bis zum Tianying Delta. Secnac, entspringt in den Onkoro Cordils (nördl. Wastelands) und führt über Sheol ins Meer. Embers Flow, fliesst vom Ember Lake im Bogen um den Südlichen Königswald, und dann nach Norden zur Babylon Strait.

Hochgebirge:
Onkoro Cordils (bis zu 5000 Meter), White Gwyn Ridge (bis zu 7000 Meter), Tamnir Gebirge (bis zu 10.000 Metern), Pahada (8000 Meter).

Mittelgebirge:
Hunsruc Highlands (bis zu 1000 Metern), Peregrin Plateau, beide im Aeternus Gebiet (plus 2 weitere bislang unbenannte).
Die grössten Waldgebiete sind die Royal Woodlands (nördl. Babylon), die Tamnir Woodlands, Süd Pahada, Eternal Forest (Ost Aeternus), Sannozama Basin (südliches Delphi) sowie das bislang unbenannte Gebiet um Quiquannos und Sheol. Insgesamt dürfte es in Nedara in Etwa halb soviel Wald geben, wie im Amazonas Becken.
Die meisten kleinen Flüsse, Bäche und Seen konzentrieren sich in den Hunsruc Highlands, Tamnir, den Royal Woodlands und dem Sannozama Becken.

Über die nedarische Landmasse erstrecken sich drei Zeitzonen, die Rikas Gruppe verfügt nochmals über eine eigene Zone.
Der grösste Teil der Bevölkerung lebt auf dem klimatisch angenehmen Giafaron Plateau, um das Giafaron Meer herum, die wichtigsten Städte auf dem Platau sind Paradise City mit 7 Millionen Einwohnern, gefolgt von Thetlaghita und Tahudesa (je 3 Millionen) . In der Metropolregion Tamnîr leben 70-80 Millionen Menschen. Weitere Bevölkerungszentren sind die Grosstädte Babylon (derzeit 12 Millionen Einwohner, in Prä-Laurinischer Zeit waren es nur noch 3 Millionen) sowie der Aeternus Metropole Petronus (9 Millionen). Shinjuku, Kohai und Tianying im Sempai bzw. Tîr Nua Gebiet weisen dagegen maximal 5 Millionen Einwohner auf. Die grösste Stadt auf Draconis Gebiet ist Sheol mit 4 Millionen Einwohnern, gefolgt von Macellum mit 2,5 Millionen.

Geologische Entstehungsgeschichte

Man nimmt an, dass das Nedara Simulacron nicht das älteste vom Hüter der Quelle geschaffene Simulacron darstellt, sondern eher die Essenz vieler Versuche und Tests, deren Überreste heute noch in sogenannten Exilsimulacren zu finden sind. Die Form des Nedara Simulacron muss vor ca. 10.000 Jahren noch hexagonal gewesen sein, und umfasste eine Landmasse von exakt 31 Millionen Quadratkilometern. Die heutige eher zerklüftete Form entstand durch den Erosionsprozess der im Meerwasser enthaltenen CCE (Code Conversion Energy), die - je nach Härte des Gesteins - unterschiedliche Auswirkungen hatte. So findet sich im MR Bereich (Norden) an der Mondküste weiches Milchgestein, welches dem Zerfallsprozess der CCE weniger standhielt. Desgleichen wird vermutet, dass die Insel "Lost Liberty" ursprünglich mit der Landmasse verbunden war, desgleichen die Insel Sub Lupina, sich jedoch im Lauf der Jahrtausende frei-erodiert haben. Durch den extrem hohen Verbrauch an CCE während der industriellen Aufschwungphasen ist der CCE-Gehalt des Okeanos drastisch gesunken, so dass weitere Abtragungen in Zukunft nicht zu erwarten sind. Darüber hinaus hat der Hüter der Quelle, als er die drastischen Veränderungen bemerkte, Massnahmen ergriffen, die Landmasse vor dem allzu hohen Ansturm an CCE Säuren zu unterbinden.

Da die Küsten aufgrund der hohen CCE Belastung nie als Wohngebiete genutzt werden konnten, verlagerte sich das zivilisatorische Geschehen ins Innere der Landmasse, vor allem in die Regionen um das heutige Paradise City, der Hauptstadt der Doromanbay. Erst während des Quiquannos Zwischenfalls und den darauf folgenden Neddarim Erbfolgekriegen zwischen Draconis und Aeternus wich man auf die Küstenregionen aus.

Klima

Das Klima in Babylon ist moderat mit warmen Sommern und milden Wintern. Die Jahresdurchschnittstemperatur beträgt 10,5 Grad Celsius, die jährliche Niederschlagsmenge 910 Millimeter im Mittel. Der kälteste Monat ist der Generes (Januar) mit durchschnittlich 5-12 Grad Celsius, der wärmste Monat ist der Iyûl (Juli) mit 24,3 Grad Celsius im Mittel. Siehe auch: Monate und Jahreszeiten im Simulacron.
Der meiste Niederschlag fällt in der Jahresmitte mit durchschnittlich 107 Millimetern, der wenigste am Jahresanfang mit 35 Millimetern im Mittel. Insgesamt gilt das Wetter in Nedara als wechselhaft. Vor allem im Frühjahr und Herbst weht oft ein starker Wind, zudem herrscht ganzjährig eine hohe Luftfeuchtigkeit.

Klimatische Faktoren in Simulacren sind grundsätzlich anderer Natur als in der Carbonwelt. Der Planet Erde verfügt über sehr komplexe Bedingungen verglichen mit einem Simulacron, in welchem die meisten Ereignisse auf der Basis von Scripten geschehen. Windströmungen haben meist ihren Ursprung an einem der beiden SS oder SR Enden, die auch als "CCE Quellen" bezeichnet werden. Hier scheint die hohe Konzentration von CCE das Wasser aufzuheizen, so dass es in Form von Dampf zu Wolken kondensiert, die dann aufgrund einer eigenen Thermik zum Kontinent strömen. Durch den Kondensationsprozess verliert das Wasser offenbar 97% seiner CCE, so dass der herabfallende Regen für Menschen unbedenklich ist. Die CCE Konzentration an den "Polen" ist daher gefährlich hoch, selbst modernste CCE-Anzüge sind nicht ausreichend und bieten nur für sehr kurze Zeit Schutz. Da die Wolkendecke bei ca. 3000 Metern liegt, bleiben die meisten Wolken an den Gipfeln des Tamnîr hängen und regnen aus. Da aber beide Pole über Wolkenformationen verfügen, gibt es keine Trockengebiete in Babylon. Das angenehmste Klima bietet die Metropolregion Tamnir mit dem Lake Giafaron, da hier der Sonnen Zenit für längere Zeit innehält und Wärme abgibt. Aus diesem Grund finden sich hier auch die meisten touristisch erschlossenen Regionen.

Flora und Fauna

Fast jedes Simulacron im Licht Universum verfügt über eine eigene endemische Flora und Fauna. Doch besonders am Beispiel Babylons zeigt sich die Umsicht des Hüters der Quelle, der stets darauf bedacht war, alle Formen des Lebens im Gleichgewicht zu halten. Da viele Tier- und Pflanzenarten im Hauptartikel abgehandelt werden, soll hier nur ein kurzer Überblick gegeben werden.
Der erste Eindruck, den ein Besucher aus der Carbonwelt erhält, ist der einer grünen und fruchtbaren Landschaft, durchzogen von tiefen Wäldern, weiten Anbaugebieten und einem karstigen Hochgebirge. Entsprechend vielfältig hat sich die Fauna entwickelt. Ob man angesichts der fundamentalen Scriptstruktur von Entwicklung reden kann, wird Botaniker der Carbonwelt sicher beschäftigten, Tatsache ist jedoch, dass die Scripte des Licht Universums durchaus Mutationen und Anpassungsprozesse beinhalten. Wenn auch nur in weitaus geringerem Masse als in der Carbonwelt. Eine völlige Vernichtung beispielsweise einer Art durch Überpopulation einer anderen, aggressiveren Art, wäre im Licht Universum nicht möglich.

In der babylonischen Flora und Fauna treffen wir fast alle Arten an, die auch in Europa oder Nordamerika der Carbonwelt anzutreffen wären: von 1000den Arten Säugetieren, teilweise sogar endemische Arten aus Madagaskar und Australien: so gibt es zb. in den Steppen der ehemaligen Waste Lands Beuteltiere und in den feuchten Dschungelgebieten westlich des Tamnir leben Lemurenartige Wesen. Rotwild ist in jeder Form anzutreffen, die auch der Carbonide kennt und Katzen sowie Hunde wurden auch hier zu Haustieren und Begleitern von Menschen. Wobei die Haustier Besessenheit der Nedari weit über die der Carboniden hinausgeht. Selbst vor der Laurinischen Epoche war das Töten und Quälen von Tieren ein Delikt aus dem Bereich der Schwerstkriminalität und wurde gleichermassen geahndet wie Körperverletzung oder gar Mord an Menschen. Das Leben in einem Simulacron basiert auf CCE - und CCE zu gewinnen konzentrierte seit jeher jede Technologie auf das Wasser, aber nicht auf Tiere oder Pflanzen. Insofern fehlen im Simulacron all jene unrühmlichen Errungenschaften der carbonidischen Nahrungsmittelproduktion, wie Massentierhaltung oder Bodenausbeutung. Aus diesem Grunde ist die Bevölkerung Babylons eine fundamental vegetarische Kultur. Der durchschnittliche Simulacron Bewohner ist seit langer Zeit mit Kuriositäten wie den Major Lupin vertraut, so dass er ein gerüttelt Maß an Respekt gegenüber anderen Lebensformen entwickelt hat.

Bevölkerung

Im soziokulturellen Kontext von Babylon spricht man im allgemeinen nicht von Rassen, sondern von Clustern. Die rassische Zugehörigkeit wird hier als Konstrukt der ToE betrachtet, wobei im Sempai Gebiet "asiatische" (auf carbonidische Muster bezogen), im Doromanbai Gebiet "afrikanische" und in den Graslanden, sprich Aeternus und Draconis "europäische" Typen vorherrschen. Soziobiologen der Sempai haben versucht, die rassischen Unterschiede auf die unterschiedlichen CCE Konzentrationen der jeweiligen Regionen zu beziehen, doch dies scheint ein nur sehr vager Ansatz zu sein. Das Hochland des Tamnîr ist der Sonne am nächsten, also erklärt sich hieraus der dunklere Teint, die Nähe der Sempai zum SR (Sunrise = Osten) und der kürzere Weg zu den Hängen des Tamnîr hat die Konzentration der CCE aus der östlichen Quelle erhöht, so dass sich hieraus die veränderten Merkmale der Physiognomie erklären lassen mögen. Eine wirklich plausible Erklärung ist das aber nicht, so dass die meisten Teile der Bevölkerung eher geneigt sind, den Aussagen der T'Haire Generis zuneigen, die besagen, dass der Hüter der Quelle es schlicht so wollte, um eine grösstmögliche Vielfalt zu erreichen. Angesichts des zutiefst kreationistischen Charakters des Licht Universums erscheint diese Erklärung zum gegenwärtigen Zeitpunkt als höchst plausibel.
Fast die Hälfte der Bevölkerung Nedaras ist europäisch-weiss zu nennen, weitere 25% negroid und weitere 25% asiatisch geprägt. Die eurasische Bevölkerung ist zumeist in den SS (westlichen) Graslanden zu finden, die Dunkeltypen im Hochland und die asiatischen im SR (Osten) des Kontinents. Ähnlich haben sich die Cluster entwickelt: Aeternus und Draconis überwiegend europäisch, Doromanbay afrikanisch und Sempai asiatisch. Juggs sind durchmischt, dort sind alle Typen gleichermassen vertreten.

Geschichte

Detaillierte Informationen dazu befinden sich im Hauptartikel Geschichte Nedaras, hier soll nur die politische Situation vor und nach Laurina Hawks' Ankunft erläutert werden.

Nedara politisch (vor Laurina)

In der Zeit nach Quiquannos vor ca. 2000 Jahren bis 1900 tobten unablässig Kriege zwischen Aeternus und Draconis, welche die Grenzen oft verschoben. Seit dem Frieden von Sheol 1911 stabilisierte sich die Lage. Draconis beherrschte bis zum Eintreffen von Laurina Hawks praktisch halb Nedara, konnte von dieser grossen Landmasse jedoch nur wenig wirtschaftlich nutzen. Obwohl die Landmasse von Aeternus deutlich kleiner war, hatte sie doch ökonomisch weitaus mehr zu bieten. Während halb Draconien aus Wüste (Tarnholm Desert) und Karstland (Mooncoast) sowie dem schwer zugänglichen Haikatori Plateau bestand, und lediglich der relativ kleine Bereich um Quiquannos und Sheol nutzbar war, konnte Aeternus auf die gesamten Ressourcen seines Landes zurückgreifen.
Die Royal Woodlands waren Alter Generis vorbehalten, einen Umstand, den Draconis nur zähneknirschend akzeptierte, denn in ganz Nedara stellte dieses überaus fruchtbare Gebiet das Filetstück dar. Verständlich also, dass sie um die Vorherrschaft in den westlichen Wastelands kämpften, um von dort die Hunsruc Highlands einnehmen zu können.
Die Doromanbai behaupteten seit jeher das Giafaron Meer, was ihnen ein gewaltiges Druckmittel in die Hand gab. Zwar mussten sie aufgrund eines Pakts mit Aeternus deren Flotte in den Häfen von Tahudesa und Thetlaghita dulden, doch kein Draconis setzte auch nur einen Fuss in die Tamnir Region. Die T'Haire Generis besassen mit Delphi eine der Sahneschnitten von Nedara; von der Pahada Gebirgsregion, bis in die Niederungen von Lemuria war jeder Quadratmeter dieser grossen Landfläche wertvoll.
Sempai besass von alters her den grossen Ostteil des Kontinents, der von fruchtbaren Mittelgebirgen aber auch stets überfluteten Marschlanden dominiert wurde. Dafür hatten sie den Yutaka Fluss, der ein gigantisches Wasserreservoir darstellte.
Die Juggs waren vollständig ohne Land. Sie konzentrierten sich in den Tainted Lands im Norden von Sempai, konnten dort aber nicht viel nutzen, da dieses Gebiet verseucht war. Einige Gruppen versuchten, die Tharnholm Wüste nutzbar zu machen, andere wanderten ins Haikantori Plateau, doch das Leben dort war armselig. Laurina sah hier unvorstellbare Armut, vergleichbar mit unserem Haiti oder Bangladesh. Draconista Firmen und Sempai Konzerne beuteten die Menschen unbarmherzig aus, und nutzten die verzweifelten Juggs als Menschenmaterial für ihre oft toxischen Produktionen.

Die politische Situation ab Laurina
erfahrt ihr nur, wenn ihr die Romanserie "Hawks Effect" lest. Hier wird nicht gespoilert!

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