Sonntag, 7. August 2011

Der Canon in D oder die "Pachelbel Sequenz"

Der Canon in D
Das erste Mal hörte ich den berühmten Canon in D als elektronisch verzerrte und zur Unkenntlichkeit modifizierte Version von Brian Eno in seinem Album "Descreet Music", und staunte auch dort schon über die Reinheit und mathematische Logik dieser Sequenz. Da Eno sein Werk "Variations about Pachelbel" nannte, wusste ich nun, wo ich den Urheber zu suchen hatte. Das Original verblüffte mich auf zweierlei Weise; zum einen, weil es wirklich eine Schönheit offenbart, die alle Rezeptoren berührt, sowohl die rein emotionale Wahrnehmung aber zugleich auch das Abstraktionsvermögen, da sich hier sofort die mathematische Klarheit offenbart - zum anderen kam mir die Akkordfolge bzw. Sequenz ungeheuer bekannt vor. Wo hatte ich das denn schonmal gehört?

Eine zunächst flüchtige Recherche förderte Erstaunliches hervor: nahezu 50 bekannte "Hits" aus den verschiedensten Stilrichtungen verwenden exakt diese magische Akkordfolge: D - A - hmoll - fismoll - G - D - G - A.